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Kaufberatung Kombispeicher
Das Wichtigste in Kürze!
- Aufgabe: Ein Kombispeicher speichert Heizungswasser und ermöglicht gleichzeitig die Warmwasserbereitung.
- Größe: Die passende Speichergröße hängt vom Haus, der Heizungsanlage und dem Warmwasserbedarf ab. In Einfamilienhäusern werden häufig Kombispeicher mit 500 bis 1000 Litern eingesetzt.
- Energie: Eine gute Dämmung sorgt dafür, dass die gespeicherte Wärme über viele Stunden erhalten bleibt. Das reduziert häufiges Nachheizen und senkt den Energieverbrauch.
- Pflege: Kombispeicher sind wartungsarm. Im Rahmen der Heizungswartung werden Anschlüsse, Sicherheitseinrichtungen und Bauteile überprüft.
Im Folgenden beantworten wir diese häufig gestellten Fragen:
Was ist ein Kombispeicher und wie funktioniert er?
Mit welchen Heizsystemen lässt sich ein Kombispeicher verbinden?
Was ist der Vorteil eines Kombispeichers gegenüber zwei getrennten Speichern?
Wie groß sollte ein Kombispeicher sein?
Was sorgt für Hygiene und Korrosionsschutz im Kombispeicher?
Warum passt ein Kombispeicher besonders gut zu einer Wärmepumpe?
Welche besonderen Wärmepumpen-Kombispeicher gibt es?
Wann ist ein Kombispeicher besonders sinnvoll?
Welches Zubehör ist bei einem Kombispeicher sinnvoll?
Wie aufwendig ist die Wartung eines Kombispeichers?
Häufige Probleme und deren Lösungen
Was ist ein Kombispeicher und wie funktioniert er?
Ein Kombispeicher verbindet Heizung und Warmwasser in einem Gerät, meist nach dem Tank-im-Tank-Prinzip: Ein kleiner Trinkwasserspeicher sitzt im großen Heizwasserspeicher.
Der äußere Speicher enthält Heizungswasser. Dieses wird von einem Wärmeerzeuger wie einer Wärmepumpe, Gasheizung oder Solarthermie-Anlage erwärmt und dient als Energiereserve für das Heizsystem. Es versorgt Heizkörper oder eine Fußbodenheizung und gibt gleichzeitig Wärme an den inneren Trinkwassertank ab.
Das Trinkwasser wird dabei indirekt erwärmt, ohne mit dem Heizungswasser in Kontakt zu kommen.
So entsteht eine kompakte Lösung, die Platz im Technikraum spart. Statt zwei getrennten Speichern reicht ein durchdachtes System, das sich einfach in die Heizungsanlage integrieren lässt. Daher werden Kombispeicher auch als Multifunktionsspeicher bezeichnet.


Mit welchen Heizsystemen lässt sich ein Kombispeicher verbinden?
Ein Kombispeicher ist besonders flexibel, weil er Heizungs- und Warmwasserbereitung in einem System verbindet. Dabei kann er mit nahezu allen gängigen Wärmeerzeugern eingesetzt werden.
- Wärmepumpe: Der Kombispeicher sorgt für einen gleichmäßigen Betrieb der Wärmepumpe, indem er die erzeugte Wärme speichert.
- Gas- oder Ölheizung: Eine bewährte Lösung, vor allem in bestehenden Anlagen. Der Speicher stellt Warmwasser zentral bereit und erhöht den Komfort.
- Solarthermie: Die gewonnene Sonnenwärme wird im Speicher aufgenommen und zeitversetzt genutzt, etwa für Warmwasser oder zur Heizungsunterstützung.
- Holz- und Pelletheizung: Hier nimmt der Speicher größere Wärmemengen auf und gibt sie gleichmäßig wieder ab.
- Hybridanlagen: Auch mehrere Wärmeerzeuger lassen sich kombinieren, zum Beispiel Wärmepumpe und Solarthermie. Der Kombispeicher übernimmt dabei die zentrale Speicherfunktion.
Wie die Wärme aus unterschiedlichen Quellen in den Speicher gelangt, erklären wir in der folgenden Info-Box.
Info-Box: Wie gelangt die Wärme in den Kombispeicher?
Das Heizungswasser im Kombispeicher wird direkt vom Heizsystem erwärmt, zum Beispiel von einer Gasheizung, Wärmepumpe oder Pelletheizung.
Zusätzlich kann eine weitere Wärmequelle über einen Wärmetauscher im unteren Bereich des Speichers eingebunden werden. Dieser Wärmetauscher ist meist als Rohrschlange aufgebaut. Durch diese fließt zum Beispiel die erwärmte Flüssigkeit aus einer Solarthermieanlage und gibt ihre Wärme an das Heizungswasser im Speicher ab, ohne dass sich die Kreisläufe vermischen.
Wird nur eine Wärmequelle genutzt, spricht man von einem monovalenten System. Werden zwei Wärmequellen kombiniert, etwa Wärmepumpe und Solarthermie, nennt man das ein bivalentes System.


Was ist der Vorteil eines Kombispeichers gegenüber zwei getrennten Speichern?
Ein Kombispeicher vereint Heizungs- und Warmwasserspeicher in einem Gerät. Das spart Platz, reduziert Verluste und vereinfacht die gesamte Heizungsanlage.
Stell dir vor, du hast zwei einzelne Speicher: einen Pufferspeicher für die Heizung und einen Warmwasserspeicher für Dusche und Küche. Beide benötigen Platz, Anschlüsse und arbeiten nebeneinander. Ein Kombi-Warmwasserspeicher übernimmt beide Aufgaben in einem Gerät. Das bedeutet:
- Weniger Platzbedarf: Statt zwei großen Behältern steht nur ein Speicher im Technikraum. Das ist besonders in kleineren Heizräumen ein klarer Vorteil.
- Geringere Wärmeverluste: Bei zwei getrennten Speichern entstehen mehr Leitungswege und damit mehr Energieverluste. Ein Kombispeicher nutzt die vorhandene Wärme direkt im selben System.
- Einfachere Installation: Weniger Komponenten, weniger Verrohrung, weniger Abstimmungsaufwand. Das macht Planung und Einbau übersichtlicher.
- Besseres Zusammenspiel der Wärme: Die erzeugte Wärme wird zentral gespeichert und flexibel genutzt. Heizsystem und Warmwasser greifen direkt auf denselben Energiespeicher zu.
Gerade bei modernen Heizsystemen wie Wärmepumpe oder Solarthermie ist diese kompakte Lösung besonders sinnvoll, weil sie Effizienz und Komfort miteinander verbindet.
Wie groß sollte ein Kombispeicher sein?
Die richtige Größe eines Kombispeichers hängt vom Warmwasserbedarf, dem Heizsystem und der gleichzeitigen Nutzung im Haushalt ab. In Einfamilienhäusern sind häufig 500 bis 1.000 Liter sinnvoll.
Entscheidend ist die Nutzung im Alltag: Werden Dusche, Badewanne und Küche parallel genutzt, muss ausreichend Energie im Speicher vorhanden sein. Bei geringerer gleichzeitiger Nutzung kann das Volumen kleiner ausfallen. Auch das Heizsystem spielt eine wichtige Rolle. Wärmepumpen arbeiten mit niedrigeren Temperaturen und benötigen meist ein etwas größeres Speichervolumen, damit genügend Wärme zur Verfügung steht. Bei klassischen Heizsystemen kann die Dimensionierung oft kompakter ausfallen.
Als Orientierung für Einfamilienhäuser:
- 1 bis 2 Personen: etwa 500 bis 800 Liter
bei überwiegend nacheinander erfolgender Nutzung - 3 bis 4 Personen: etwa 800 bis 1.000 Liter
bei regelmäßigem Warmwasserbedarf in Bad und Küche - 4 bis 5 Personen oder hoher Komfort: etwa 1.000 bis 1.500 Liter
z. B. bei Badewanne, Regendusche oder häufiger paralleler Nutzung
Für die genaue Auslegung empfiehlt sich die Planung durch einen Fachbetrieb, der Nutzung, Heizsystem und Speicher optimal aufeinander abstimmt.
Was sorgt für Hygiene und Korrosionsschutz im Kombispeicher?
Hohe Temperaturen und Anoden stellen sowohl Hygiene als auch Schutz vor Rost im Kombisspeicher sicher.
Damit Warmwasser im Haushalt hygienisch einwandfrei bleibt, spielt die richtige Temperatur eine zentrale Rolle. Im Speicher sollte das Wasser regelmäßig auf etwa 60 °C erhitzt werden. So wird verhindert, dass sich Keime wie Legionellen vermehren, die sich besonders in lauwarmem Wasser wohlfühlen. Viele Anlagen arbeiten im Alltag mit etwas niedrigeren Temperaturen, um Energie zu sparen. Wichtig ist dann, dass regelmäßig eine sogenannte Hygieneaufheizung erfolgt.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Schutz des Speichers selbst. In vielen Kombispeichern kommt im emaillierten Trinkwasserspeicher eine sogenannte Opferanode zum Einsatz. Sie schützt den Innenbehälter vor Korrosion, indem sie bevorzugt vom Wasser angegriffen wird und sich dabei mit der Zeit verbraucht. So bleibt der Speicher langfristig geschützt und funktionsfähig.

Warum passt ein Kombispeicher besonders gut zu einer Wärmepumpe?
Ein Kombispeicher sorgt dafür, dass eine Wärmepumpe gleichmäßig arbeiten kann, indem er erzeugte Wärme speichert und bei Bedarf abgibt.
Eine Wärmepumpe arbeitet am effizientesten, wenn sie möglichst konstant läuft. Häufiges Ein- und Ausschalten kostet Energie und belastet die Technik. Genau hier kommt der Kombispeicher ins Spiel: Er nimmt die erzeugte Wärme auf und hält sie bereit, bis sie im Haus gebraucht wird. Man kann sich das wie eine Thermoskanne vorstellen, die Energie zwischenspeichert und zeitversetzt wieder abgibt.
Da Wärmepumpen mit niedrigeren Temperaturen arbeiten, ist diese Zwischenspeicherung besonders wichtig. Der Speicher sorgt dafür, dass die Wärme gleichmäßig im System verteilt wird, etwa in der Fußbodenheizung oder bei der Warmwasserbereitung.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich in Kombination mit einer Photovoltaikanlage: Überschüssiger Strom kann über einen Heizstab in Wärme umgewandelt und im Speicher genutzt werden. So lässt sich selbst erzeugte Energie sinnvoll im eigenen Haushalt einsetzen.
Damit eine Wärmepumpe optimal arbeiten kann, spielt auch der Aufbau des Speichers eine wichtige Rolle. Näheres zu bestimmten Wärmepumpen-Kombispeichern erfährst du in der folgenden Frage!

Welche besonderen Wärmepumpen-Kombispeicher gibt es?
Moderne Wärmepumpen-Kombispeicher bestehen oft aus zwei übereinander angeordneten Speicherbereichen und unterscheiden sich vor allem in der Art der Warmwasserbereitung.
Neben klassischen Lösungen gibt es speziell für Wärmepumpen entwickelte Kombispeicher, die anders aufgebaut sind als das bekannte Tank-im-Tank-System. Im unteren Bereich befindet sich ein Pufferspeicher mit Heizungswasser. Er nimmt die von der Wärmepumpe erzeugte Wärme auf und versorgt das Heizsystem, zum Beispiel eine Fußbodenheizung.
Im oberen Bereich wird das Warmwasser bereitgestellt - und genau hier liegt der Unterschied:
1. Warmwasserspeicher mit Puffer: Das Trinkwasser wird im oberen Bereich gespeichert und steht bereits erwärmt für Bad und Küche zur Verfügung. (rechts im Bild: blau emaillierter Trinkwasserspeicher)
2. Frischwasserspeicher mit Puffer: Hier wird kein warmes Trinkwasser gespeichert. Es entsteht erst bei Bedarf: Kaltes Trinkwasser fließt durch eine Edelstahl-Rohrschlange und wird dabei im Durchlauf erwärmt. (links im Bild: Frischwassertechnik mit Wärmetauscher)
Einige dieser Kombispeicher können noch mehr als nur Wärme speichern: Sie lassen sich auch zum Kühlen nutzen. Wie das funktioniert und warum das gerade mit einer Wärmepumpe sinnvoll ist, schauen wir uns im nächsten Abschnitt genauer an.
Deep Dive: Heizen und Kühlen mit einem Kombispeicher - wie funktioniert das?
Einige Wärmepumpen-Kombispeicher können nicht nur Wärme speichern, sondern auch zur Kühlung genutzt werden.
Im Sommer kann die Wärmepumpe auch kühlen. Sie entzieht den Räumen Wärme und führt sie nach außen ab. Dadurch wird das Wasser im Heizsystem etwas kühler. Dieses kühlere Wasser fließt durch die Fußbodenheizung und nimmt dabei Wärme aus den Räumen auf. So sinkt die Raumtemperatur spürbar, ganz ohne Klimaanlage.
Im Speicher entstehen dabei zwei Temperaturbereiche: Oben bleibt es warm für die Warmwasserbereitung, unten sammelt sich kälteres Heizungswasser für die Kühlung. Diese Trennung sorgt dafür, dass beides gleichzeitig funktioniert. Wichtig ist dabei der Schutz des Speichers: Beim Kühlen kann sich Kondenswasser bilden. Eine spezielle Anti-Korrosionsbeschichtung verhindert, dass Feuchtigkeit dem Speicher schadet.
Solche Lösungen gibt es zum Beispiel bei Reverse+ Speichern von OEG, die speziell für Heizen und Kühlen ausgelegt sind.


Wann ist ein Kombispeicher besonders sinnvoll?
Ein Kombispeicher ist sinnvoll, wenn die erzeugte Wärme im Heizsystem zentral gespeichert und im Alltag flexibel für Heizung und Warmwasser genutzt werden soll.
Kombi-Warmwasserspeicher eignen sich vor allem:
- wenn der Technikraum kompakt geplant werden soll
- in Kombination mit Wärmepumpe, Solarthermie oder Hybridanlagen
- bei typischem Warmwasserbedarf im Haushalt
In anderen Fällen können spezialisierte Lösungen besser passen:
- Ein Frischwasserspeicher eignet sich besonders bei höherem Warmwasserbedarf oder erhöhten Hygieneanforderungen, da das Trinkwasser erst bei Bedarf im Durchlauf erwärmt wird.
- Ein Pufferspeicher mit Frischwasserstation kombiniert die Speicherung von Heizungswärme mit einer leistungsstarken Warmwasserbereitung im Durchlaufprinzip und ist vor allem bei größeren Anlagen sinnvoll.
- Ein Solar-Warmwasserspeicher ist die richtige Wahl, wenn Solarthermie hauptsächlich für die Warmwasserbereitung genutzt werden soll.

- Felix Riechert
Produktmanager Speichertechnik
Experten-Tipp: So findest du den passenden Speicher für dein Zuhause
"In der Praxis zeigt sich: Die richtige Speicherlösung hängt weniger von einzelnen Kennzahlen ab, als vom Zusammenspiel aus Heizsystem, Warmwasserbedarf und Platzangebot.
Überlege dir zuerst, wie dein Warmwasser im Alltag genutzt wird. Gibt es mehrere Bäder? Wird häufig gleichzeitig geduscht oder gebadet? Dann ist eine Lösung mit hoher Zapfleistung sinnvoll, etwa ein System mit Frischwasserbereitung im Durchlaufprinzip.
Im nächsten Schritt solltest du dein Heizsystem einbeziehen. Wärmepumpen arbeiten effizienter mit größeren Speichervolumen, während klassische Heizungen oft kompakter ausgelegt werden können. Auch geplante Erweiterungen, zum Beispiel durch Solarthermie, sollten direkt mitgedacht werden.
Ein häufig unterschätzter Punkt ist der Platz im Technikraum. Ein Kombispeicher kann hier Vorteile bieten, weil er mehrere Funktionen in einem Gerät vereint. Bei größeren Anlagen oder speziellen Anforderungen kann dagegen eine Kombination aus Pufferspeicher und Frischwasserstation die flexiblere Lösung sein.
Mein Tipp: Betrachte den Speicher immer als Teil des Gesamtsystems. Nur wenn alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind, arbeitet die Anlage effizient, komfortabel und zuverlässig."
Welches Zubehör ist bei einem Kombispeicher sinnvoll?
Passendes Zubehör erhöht Komfort, Sicherheit und Effizienz eines Kombispeichers. Besonders wichtig sind Zirkulation, Temperaturfühler und optional ein Heizstab.
Je nach Nutzung und Heizsystem kann ein Kombispeicher durch sinnvolles Zubehör ergänzt werden:
- Zirkulation: sorgt dafür, dass warmes Wasser sofort verfügbar ist
- Temperaturfühler: messen die Wassertemperatur und sorgen dafür, dass nur bei Bedarf nachgeheizt wird
- Heizstab: nutzt z. B. überschüssigen Strom aus Photovoltaik für die Warmwasserbereitung
- Sicherheitsgruppe: schützt vor zu hohem Druck und sorgt für einen sicheren Betrieb
- Mischventil: begrenzt die Wassertemperatur und schützt vor Verbrühung
Das passende Zubehör hilft, den Kombispeicher optimal an den Alltag und das Heizsystem anzupassen.

Wie aufwendig ist die Wartung eines Kombispeichers?
Kombispeicher sind wartungsarm. Regelmäßige Kontrollen von Anode und Sicherheitseinrichtungen sorgen für einen zuverlässigen und langlebigen Betrieb.
Ein Kombispeicher arbeitet im Alltag zuverlässig und wartungsarm. Dennoch empfiehlt sich eine regelmäßige Wartung, um Funktion, Hygiene und Lebensdauer langfristig zu sichern.
- Kontrolle der Opferanode: Sie schützt den Innenbehälter vor Rost und muss in regelmäßigen Abständen überprüft und bei Bedarf ausgetauscht werden.
- Prüfung von Sicherheitseinrichtungen wie Sicherheitsventile und Anschlüsse: Sie stellen sicher, dass Druck und Temperatur im zulässigen Bereich bleiben.
- Überprüfen der Wasserqualität: In Regionen mit hartem Wasser können sich Kalkablagerungen bilden, die die Wärmeübertragung beeinträchtigen.
Kombispeicher mit Frischwassertechnik sind in diesem Punkt oft noch etwas wartungsärmer, da kein Trinkwasser dauerhaft im Speicher steht, sondern erst bei Bedarf erwärmt wird.
Häufige Probleme und deren Lösungen
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Mein Warmwasser reicht im Alltag nicht aus.
Wenn der Kombispeicher nicht genügend Warmwasser liefert, liegt das meist an einer höheren gleichzeitigen Nutzung, etwa durch mehrere Personen oder paralleles Duschen. In solchen Situationen reicht die im Speicher vorhandene Energie kurzfristig nicht aus. Oft helfen bereits angepasste Einstellungen. Bleibt der Bedarf dauerhaft hoch, kann eine größere oder leistungsstärkere Lösung sinnvoll sein. -
Das Wasser wird plötzlich sehr heiß.
Stark ansteigende Temperaturen entstehen meist durch fehlende Absicherung im Leitungssystem, nicht durch den Kombispeicher selbst. Bei hohen Temperaturen kann es schnell zu Verbrühungsgefahr kommen. Ein thermostatisches Mischventil sorgt für Sicherheit. Es hält die Temperatur konstant und mischt automatisch kaltes Wasser bei. -
Die Warmwasserbereitung ist ungleichmäßig.
Wenn Warmwasser nicht konstant ankommt, liegt das häufig an der Abstimmung der Anlage. Ursachen können Regelung, Sensorik oder Leitungsführung sein. Auch fehlende Zirkulation kann zu Verzögerungen führen. Eine fachgerechte Einstellung verbessert den Komfort meist deutlich, ohne große Umbauten. -
Der Energieverbrauch ist höher als erwartet.
Ein erhöhter Energieverbrauch entsteht oft durch ungünstige Einstellungen oder unnötige Wärmeverluste. Dazu zählen zu hohe Temperaturen oder dauerhaft laufende Zirkulation. Mit angepassten Einstellungen und einer optimierten Steuerung lässt sich der Verbrauch spürbar senken.
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